Individualreisen nach Chile planen lassen

Chile ist ein Staat im Südwesten Südamerikas, der rund 4200 Kilometer lang, aber nur knapp 200 Kilometer breit ist. Das Land zieht sich durch fast alle Klimazonen, was für eine Vielfalt an extremen und kontrastreichen Landschaften sorgt. Die Atacama-Wüste, die majestätischen Anden und nicht zuletzt die mehr als 3500 Kilometer entfernte Osterinsel mit ihren geheimnisvollen Steinstatuen sind faszinierende Reiseziele. Santiago ist das Wirtschafts- und Kulturzentrum des Landes und gehört zu den aufregendsten Städten Südamerikas. Auch das quirlige Valparaiso mit seiner verrückten Architektur sollte man auf jeden Fall besuchen. Aktivurlauber können mit dem Kajak unzählige Flüsse und Lagunen erkunden oder per Mountainbike zahlreiche Trails abfahren. Und natürlich bieten die Anden perfekte Bedingungen zum Ski- oder Snowboardfahren. In zahlreichen Naturparks zeigt sich die vielseitige Flora und Fauna des Landes. Und dank dem saubersten Himmel der Welt finden Astronomiefans in Chile einige der besten Regionen, um Sternbilder, Planeten und Sternschnuppen zu betrachten.

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Bahía Inglesa

Bahía Inglesa

Ruhige Strände mit weißem Sand, türkisfarbene Pools und bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten bietet Bahía Inglesa in Chile. Die „englische Bucht“ mit ihrem atemberaubenden Sandstrand liegt in der Region Atacama unweit von Caldera. Die meisten Urlauber bringen nach Bahía Inglesa die Tauch- oder Kitesurfing-Ausrüstung mit. Das Wetter eignet sich ideal für jede Art von Wassersport. Im Norden der Bucht liegt die ruhige, von Felsen umgebene Playa Piscina, an deren Strand sich Familien gern aufhalten. Auch der Strand La Virgen gilt als legendär. Die Stadt Caldera unweit von Bahía Inglesa feiert Ende Juli ihr Fest des Heiligen Petrus und lädt ins Bahnhofsmuseum oder die Kirche San Vicente de Paul ein. Beeindruckend sind beim Petrusfest die kunstvoll geschmückten Schiffe. Von Bahía Inglesa aus lassen sich noch weitere Regionen erkunden.

Calama

Calama

Die chilenische Stadt Calama liegt in knapp 2200 Metern Höhe auf einem Hochplateau inmitten der Atacama Wüste und ist zudem eine der niederschlagsärmsten Gebiete der Welt. Da es dort kaum Tourismus gibt, können Sie dort in Ruhe die gewaltige Landschaft der Atacama Wüste ringsherum bestaunen und Sie sollten sich keinesfalls die Besichtigung der großen Kupfermine, Chuquicamata, entgehen lassen. Diese ist übrigens das größte Kupferbergwerk der Welt und daher von besonderer Bedeutung für die chilenische Wirtschaft. Der industrielle Charme der nördlich gelegenen Bergarbeiterstadt Calama ist überall zu erkennen und somit ein außergewöhnliches Reiseziel. Die majestätische Weite der Atacama Wüste wird auch Sie in ihren Bann ziehen und Ihnen eine unvergessliche Reise bescheren.

Kap Hoorn

Kap Hoorn

Wer Kap Hoorn besucht, befindet sich am südlichsten Punkt Amerikas. Hier trifft der Pazifische Ozean auf den Atlantischen Ozean. Die See ist hier sehr rau und gefährlich und die an etwa 300 Tagen im Jahr bestehenden Winde mit Orkanstärken machen Kap Hoorn sehr einzigartig. Das hier befindliche Albatros-Denkmal gedenkt den etwa 800 zerschellten und gesunkenen Schiffen und den 10.000 Seefahrern, die hier ihr Leben ließen. Es werden daher am Grund des Meeres unzählige Schätze vermutet. Bei einem Landgang am Kap Hoorn sollte zudem ein Besuch der Capella Stella Maris - einer kleinen Kirche - nicht fehlen. Das Felsmassiv der auf der Felseninsel Isla Hornos gelegenen Landspitze Kap Hoorn erhebt sich auf einer Höhe von mehr als 420 Metern.

Osterinsel

Osterinsel

Die politisch zu Chile gehörende Osterinsel liegt isoliert mitten im Pazifik, gut 3.800 Kilometer vom chilenischen Festland entfernt. Die monumentalen Moai-Steinfiguren, für die die Osterinsel hauptsächlich bekannt ist, sind Teil einer frühzeitlichen Zeremonieanlage und verteilen sich über die gesamte Insel. Die ältesten Figuren sind bis zu 1.500 Jahre alt. Über die Hälfte der nur 6.000 Einwohner bewohnt die einzige Stadt Hanga Roa. Dort kann man im Museo Anthropológico Sebastian Englert Kunstgegenstände der polynesischen Ureinwohner bewundern. Faszinierend sind auch Ausflüge in das umfangreiche Höhlensystem der Insel oder auf den erloschenen Vulkan Mount Terevaka, mit 507 Metern die höchste Erhebung der Insel.

Puerto Montt

Puerto Montt

Puerto Montt liegt im Süden von Chile in der Región de los Lagos und 1100 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago. Von hier starten auch Kreuzfahrten entlang der fjordreichen Küste Patagoniens und zur Insel Chiloé. Auf letzterer sind die putzigen Magellan-Pinguine inmitten atemberaubender Natur heimisch. In Puerto Montt selbst lohnt sich ein Bummel über den hiesigen Fischmarkt und entlang der Promenade an der Bucht von Reloncavi. Rund um die Plaza de Armas finden sich zwei sehenswerte Kirchen sowie ein Monument, das an die deutschen Siedler erinnert, die sich in der Region um Puerto Montt einst niederließen. In der unmittelbaren Umgebung der Stadt beginnt eine großartige Landschaft mit mächtigen Vulkankegeln, darunter der Osorno und kristallklaren Seen sowie den tosenden Wasserfällen Saltos de Petrohue.

Punta Arenas

Punta Arenas

Die ehemalige Strafkolonie Punta Arenas ist direkt an der Magellanstraße gelegen und hat durch die Lage als eine der ehemals wichtigsten Wasserstraßen eine vielfältige und bunte Kultur entwickelt. Auf dem Cerementerio Municipal kann man so beispielsweise an den Grabinschriften die verschiedensten Herkünfte der Einwanderer erkennen. Auch die Verteidigungstechniken der früheren Bewohner können sich historisch Interessierte am wiederaufgebauten Fort Parque del Estrecho de Magallanes ansehen. Der Palacio Sara Braun ist ein sehenswerter Palast aus dem 19. Jahrhundert und auch bei einem Spaziergang am Plaza Muñoz Gamero sind viele besondere Gebäude zu sehen. Das Freiluftmuseum Nao Victoria Museo zeigt drei nachgebaute Segelschiffe und bei einem Bummel entlang der Promenade der Magellanstraße ist ein Schiffsmonument zu bestaunen. Eine schöne Aussicht über Punta Arenas findet man am Mirador Cerro De La Cruz.

San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama

Die Atacama Wüste im Norden Chiles liegt bis zu 4.000 m hoch und ist die weltweit trockenste Wüste, weil die Anden den Regen abhalten. Die Nähe des Pazifiks macht die Atacama Wüste allerdings kühl und nebelig: Es ist eine „Nebelwüste“ mit faszinierender Landschaft. Eine ihrer Attraktionen sind die „Salares“. Dies sind mit Salz gefüllte, schlammige Pfannen, deren größte der Salzsee „Salar de Atacama“ ist. Wadis (Trockenflüsse) und sehr tiefe Schluchten prägen das Landschaftsbild der Atacama Wüste, in der auch Geisterstädte und Felsbilder früherer Siedler zu finden sind. Etwa einmal pro Jahrzehnt kommt es in der Atacama Wüste zu heftigen Niederschlägen, die sie kurzzeitig erblühen lassen. Reisende brechen oft vom Wüstenort San Pedro de Atacama aus zu Ausflügen ins Valle de la Luna auf, um Gipskristalle, Sanddünen und Salzformationen zu bestaunen.

Santiago de Chile

Santiago de Chile

Santiago de Chile, kurz Santiago genannt, ist die Hauptstadt und gleichzeitig auch die größte Stadt Chiles. Mit ihren 32 Stadtteilen bietet sie für Urlauber ein buntes Programm. Im Santiago Centro stehen stylische Hochhäuser direkt neben historischen Kolonialbauten und man kann vom Plaza de Armas aus die Kathedrale oder das Nationalmuseum besuchen. Im hippen Stadtteil Bellas Artes befindet sich das Kunstmuseum, aber auch Straßenkünstler sind hier allgegenwärtig. Nicht verpassen sollte man das schillernde Ausgehviertel Bellavista, wo man zwischen Kunstgalerien, bunt bemalten Häusern und schicken Boutiquen bis in die frühen Morgenstunden feiern kann. Von hier erreicht man auch den Hausberg Santiagos, den Cerro San Cristobal, von dessen Gipfel man eine atemberaubende Sicht über die ganze Stadt hat.

Torres del Paine

Torres del Paine

Die Torres del Paine sind ein Nationalpark und eine Gebirgsformation im Süden von Chile. Rund um die Cordillera del Paine liegt er auf bis zu 3000 Metern Höhe, gegenüber dem argentinischen Los Glaciares-Gebiet. Der Nationalpark ist in weiten Teilen vergletschert und überrascht den Besucher neben ausgedehnten Tundragebieten und Eisfeldern auch mit einer üppigen Pflanzenwelt. So finden sich bunte Orchideen und dichte Zypressenwälder. Die Tierwelt ist vertreten durch Puma, Nandus, Guanakos und den mächtigen Andenkondor. Wanderer und Kletterer aus aller Welt zieht es in den Torres del Paine-Nationalpark, um ausgedehnte Trekkingtouren zu unternehmen. Zudem kann man eine Schiffstour auf dem Lago Grey zu den faszinierenden Gletschern machen oder durch die Weiten der Pampa auf dem Pferd reiten, um ein Gespür für diese gigantische Landschaft zu bekommen.

Valparaiso

Valparaiso

Die farbenfrohe Hafenstadt Valparaiso, rund 100 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt Santiago de Chile gelegen, liegt malerisch am Pazifik und zählt zu den schönsten Orten Chiles. Im Juni 2003 wurde der historische Stadtkern zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Stadt liegt auf über 40 Hügeln, die über historische Standseilbahnen und Aufzüge, die sogenannten Ascensores de Valparaíso, erreichbar sind. Der zentrale Plaza Sotomayor begeistert mit zahlreichen architektonischen Höhepunkten, wie zum Beispiel dem Palast Edificio Armada de Chile oder dem Heldendenkmal Monumento a los Héroes de Iquique. Über das nördliche Ende des Platzes erreichen Sie die quirlige Hafenpromenade Muelle Prat. Einen spektakulären Blick über die Stadt und den Hafen bietet der Palacio Baburizza, der von einer privaten Residenz in ein Kunstmuseum umgebaut wurde.

Wann ist die beste Chile Reisezeit?

Im Norden ist es das ganze Jahr über heiß und trocken. Im äußersten Süden ist es dagegen selbst im chilenischen Sommer (Nov.–März) kühl und wechselhaft. Die mittleren Regionen haben ein angenehmes, fast mediterranes Klima mit langen, trockenen Sommern und einer Regenzeit (Mai–Aug.). Die Jahreszeiten in Chile sind gegenüber Europa um sechs Monate versetzt. Die schönste Reisezeit für Mittelund Südchile ist November bis März, für den Norden das ganze Jahr über. Am besten solltest du Kleidung für alle Wetterlagen einpacken. Leichte, luftige Kleidung für die sonnigen Tage im Zentrum und Norden; in den Anden und in Patagonien ist warme, wetterfeste Kleidung angesagt. Auch in der Atacamawüste wird es nachts kalt.

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